Newsletter

NEWSLETTER SEPTEMBER 2021

Ihr Lieben!

Auch wenn die Tage zurzeit sonnig und warm sind, es wird eindeutig Herbst. Ich empfinde es als geradezu tröstlich, dass sich etwas Äußeres in meinem Alltag vertraut und eindeutig anfühlt. Die Nächte sind schon sehr kühl, Kürbisse, Weintrauben und Äpfel werden reif und die Spinnwebfäden glitzern in der immer tiefer stehenden Sonne. Ansonsten fühlt sich in diesem Herbst sehr wenig vertraut und eindeutig an. Langfristige Planungen sind unmöglich, Kommunikation schwierig, Anspannung, Frustration, Verzweiflung, Ratlosigkeit begegnen einem überall.

Vielleicht findet ihr es schon abgedroschen, für mich ist Folgendes unumstößlich und eindeutig. Die größte Herausforderung, die schwierigste Übung, die wichtigste Möglichkeit, um nicht nur unbeschadet, sondern gestärkt durch diese Zeit und diesen Prozess des Wandels zu gehen liegt darin: im Moment zu sein, bei mir selbst zu bleiben, mein inneres Licht zu hüten und auf mein Herz zu hören. Mein Herz spricht immer eindeutig zu mir, ich muss mir aber auch die Möglichkeit geben, in mir so still zu sein, dass ich es hören kann.

Dann kann es vorkommen, dass ich plötzlich erkenne: Vieles, woran ich vielleicht mein ganzes bisheriges Leben geglaubt habe, was mir Halt gegeben hat, woran ich mich orientiert habe, was alltäglich und „normal“ war und deshalb vertraut, zerbröselt vor meinen Augen. Das ist zuerst erschütternd und vielleicht auch ziemlich beängstigend.

Nach dem ersten Erschrecken sehe ich vielleicht genau so plötzlich: diese festgefahrenen Gedankengebäude sind schon so baufällig geworden, dass sie nicht mehr durch ein wenig Fassadenrenovierung erhalten werden können. Und ihr wisst, wie merkwürdig es ausschaut, wenn ein vertrautes Gebäude abgerissen wird. Wenn es einstürzt oder eine Bombe einschlägt, ist es zunächst noch viel bestürzender. Aber dann packen alle mit an, räumen den Schutt weg und dann ist da ein freier Platz, Weite für den Blick und Raum für Kreativität!

Wer sagt denn, dass Kinder in eine Schule gehen müssen, um Wissen, Kompetenz und Fertigkeiten für ein gelingendes Leben zu erlernen? Oder dass Krankenhäuser die heilsamsten Orte für Kranke sind? Oder dass man gute Lebensmittel am besten verpackt, konserviert und weitgereist in einem riesigen Supermarkt kauft?… Ich glaube, ihr wisst schon, was ich sagen will!

Und wisst ihr, wo diese baufälligen, einsturzgefährdeten Gedankengebäude sind? In unseren Köpfen! Lassen wir sie einstürzen wie einen schiefen Turm aus Bauklötzen – wenn der zu fallen beginnt, heißt es auch loslassen!

Lasst uns dann mit dem Herzen schöne, lichte, liebevolle Gedankenhäuser für eine gute Zukunft mit der Planetin bauen!
Eine gute Gelegenheit habt ihr alle bei unserem spannenden zweiten Kongress-Teil am 12.September2021! Meldet Euch an, lasst Euch diesen Tag mit seinen vielen interessanten Beispielen, tollen (international bekannten) Referenten und viel Zeit zum Gedanken spinnen und austauschen nicht entgehen! Wir freuen uns schon sehr. Damit wir uns diesen gemeinsamen Tag ermöglichen, müssen wir uns an die behördlich vorgeschriebene 3G-Kontrolle halten, das werden wir beim Eintreffen genau, aber unaufgeregt tun und das Thema damit abhaken.
Bitte merkt euch auch noch die anderen tollen Veranstaltungen der nächsten Wochen vor: am 11.9. von 9-14 Uhr „Gesund und bewegt in Stainz“ auf dem Hauptplatz, am 17.9.2021 von 9-18 Uhr unseren ersten Kräuter-Handwerkstag in den Höfen der Lebenswerkstätten mit vielen Gästen! Und eine Woche später der bekannte Kunsthandwerksmarkt wiederum auf dem Hauptplatz in Stainz!

Und noch etwas: auch in den Lebenswerkstätten gibt es immer wieder Veränderungen, ganz persönliche Entwicklungen, die plötzlich Raum für Neues schaffen! Ganz konkret heißt das: wir hätten spannende Aufgaben für vermutlich 2-3 Menschen, die Mitanpacken wollen. In mehreren Arbeitsbereichen, gesamt ca. 40 Arbeitsstunden. Gerne auch einen Mann – es gibt ja nicht nur den Kräuterweiber-Laden😊). Wenn das jemand von euch interessant findet, oder ihr jemanden kennt, der das interessant finden könnte: bitte melden! Entweder an office@lebenswerkstaetten-stainz.at oder 0650/3804355 oder 03463/60483!

Von Herz zu Herz
Ursula

NEWSLETTER Sommer 2021

Ihr Lieben alle!

Ich habe gerade überlegt, ob und wie ich euch sagen soll, warum ich jetzt so lange keinen Brief geschrieben habe. Spontan ist mir eingefallen: ich habe so viele Worte mit so vielen Menschen gesprochen, dass ich zum Schreiben keine mehr übrig hatte…

Weil nämlich – und das möchte ich euch hier auch noch einmal sagen – unser Kräuterweiberladen so etwas wie ein sicherer Hafen in stürmischen Zeiten ist, wo man sich gut (in sich selbst) verankern kann. Und viele Dinge sind gerade so individuell bewegend, dass man sie nicht in einen Newsletter schreiben kann. Eine Zusammenfassung kann ich euch geben: bleibt in jedem Moment gut bei euch, lasst euch nicht von dem abbringen, was ihr in eurem Herzen fühlt. Euer eigenes Herz ist die einzige Instanz, der ihr in Bezug auf persönliche Entscheidungen immer und ganz und gar vertrauen könnt.

Und solltet ihr doch einmal nicht ganz aus euch heraus entschieden haben – das ist menschlich, wir sind schließlich hier, um Erfahrungen zu machen. Und sollte eine eurer Entscheidungen auf irgendeine Art unangenehme Folgen haben – gemeinsam werden wir bestimmt gute Lösungen finden…

Nun gibt es noch ein paar wichtige und erfreuliche Dinge zu berichten!
Wir machen im Kräuterweiberladen diesen Sommer erstmals keinen Betriebsurlaub, zu den Öffnungszeiten könnt ihr also jederzeit kommen!
Am 12.September findet unser diesjähriger Kongress im Veranstaltungszentrum Hofer Mühle in Stainz statt. „Gut für uns, gut für die Erde, gut für mich“. Das wird ein sehr spannender, vielfältiger Tag mit vielen Gästen, viel Erzählen und viel Austausch. Alles dreht sich um die Frage, auf welche Weise wollen und können wir zusammenleben, dass es gut für uns, gut für die Erde und gut für mich ist! Also reserviert euch unbedingt diesen Tag, es ist wie voriges Jahr der Sonntag vor Schulbeginn! Erzählt es weiter, schickt die Einladungen weiter (die im August kommen werden) und seid dabei – wir freuen uns schon sehr!
Worauf und worüber ich persönlich mich auch sehr freue, sind unsere Laplanta Blütenessenzen! Wir arbeiten gerade an der Fertigstellung aller Zutaten (Etiketten, Folder, Bilderkarten…), ab Herbst wird es dann eine eigene Box geben mit 40 Stockbottles (Vorratsflaschen) Laplanta Blütenessenzen – von hier für da!
Für den Herbst plane ich auch wieder einige kleine feine Seminare (von hier für da) bei uns in den Lebenswerkstätten, spätestens beim Kongress wird es das Programm geben.
Und weil wir schon bei diesem Thema sind: ganz besonders erfüllt bin ich von einem neuen „Baby“, von meinem Konzept für eine „Akademie für lebendige Naturheilkunde“! Es ist schon sehr konkret da, die Feinarbeiten sind jetzt das Aufwändigere. Auch das möchte ich im Herbst/Winter so weit haben, dass wir nächstes Jahr mit der Ausbildung von MultiplikatorInnen starten können! Alles sehr aufregend!

Ganz privat ist es für mich heuer auch sehr aufregend, weil mein Mann und ich in meinen kommenden drei Wochen Urlaub übersiedeln werden – wird zwar dadurch quasi ein Arbeitsurlaub, aber ich freu mich schon unbändig darauf, im neuen Haus zu landen und zu Hause zu sein!

In diesem Sinne wünsche ich euch und uns allen einen besonderen, bewegenden, liebevollen, lichterfüllten Sommer. Was auch immer kommt, bleibt in euch, bleibt in der Liebe und bleibt im Vertrauen!

Von Herz zu Herz
Ursula

NEWSLETTER Mai 2021

Ihr Lieben!
Ich möchte mich an dieser Stelle einmal herzlich für eure vielen liebevollen und herz erwärmenden Reaktionen auf meine Briefe bedanken – ich schaffe es selten, darauf zu antworten, aber ich freu mich über jeden einzelnen sehr!

So, nun ein neuer Brief, diesmal zum Monatsthema „Entfaltung“.

Klingt für Euch möglicherweise unter den gegebenen Umständen merkwürdig. Aber ich möchte mit Euch gemeinsam heute ein wenig drüber denken und – fühlen. Vielleicht finden wir ja doch Bilder und Entfaltungsmöglichkeiten….

Das erste, was mir dazu einfällt, sind Knospen. Blattknospen oder Blüten-knospen, beide sind ganz fest zusammengefaltet, meistens auch mit besonderen Hüllen umhüllt, damit der empfindlichen Knospe nichts geschieht. Bei den Bäumen und Sträuchern werden die Knospen für den nächsten Frühling schon im Herbst angelegt. Dann heißt es, auf den richtigen Zeitpunkt warten! Eine Blattknospe ist oft der Beginn für einen neuen Zweig des Baumes, sie steht also auch für Neuanfänge in unserem Leben. Mit ihren Blütenknospen nähern sich alle Pflanzen dem tiefen Ziel ihres Seins: Früchte und Samen für die nächsten Generationen wachsen zu lassen. Bäume, Sträucher, Gemüse, Blumen und Kräuter – jede Pflanze im großen bunten Garten der Natur nimmt von der Sonne und der Erde, aus dem ganzen Kosmos, Energie auf und wandelt sie in „Grünkraft“ (Hildegard von Bingen). Dabei ist sie ganz und gar fokussiert auf ihre innersten Ziele.

In unserer reizüberflutenden Welt ist es nicht einfach, unsere inneren Ziele überhaupt wahr zu nehmen und dann auch noch darauf fokussiert zu bleiben… Da könnte die verordnete Reduzierung von ständiger Ablenkung durchaus wohltuend sein – wenn wir jenseits von Ärger und Angst die wohltuenden Möglichkeiten sehen, leben und genießen können. Bäume warten auch den ganzen Winter nach innen gewandt, um sich im Frühling – unter passenden Bedingungen – mit voller Kraft ihrer Entfaltung zu widmen! Und dabei sind sie hinreißend! Allein wenn ich die verschiedenen Formen und Grüntöne in mir aufsauge – es geht mir das Herz auf und mein Atem reicht bis in die Zehenspitzen.
Also, Ihr Lieben, lasst es uns den Bäumen gleich tun: alle Energie des Lebens aufsaugen, uns damit auffüllen und dann los: lassen wir die neuen Blätter und Zweige wachsen, lasst uns unsere Innersten Schätze zum Blühen bringen!!!

Von Anais Nin gibt es einen wunderschönen Satz, den ich hier gerne zitieren möchte:

„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzhafter wurde, als das Risiko, zu blühen“

Von Herz zu Herz
Ursula

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER April 2021

Ihr Lieben!

Ja, ich weiß, der halbe April ist schon wieder gleich vorbei – ohne Newsletter! Möglicherweise musste aber vorher noch etwas in mir reifen!

Ich habe für mich etwas erkannt in den letzten Wochen, was ich euch gerne weitergeben möchte. Wir erleben von Tag zu Tag immer mehr Chaos, immer mehr Verunsicherung, immer mehr Spaltung und Überforderung. Es liegt in meiner innersten Natur, dass ich die Menschen, die sich vertrauensvoll an mich wenden, auf ihrer Reise durch ihr Leben und zu sich selbst ein Stück des Weges begleite. Meist fühle ich mich dabei zufrieden, manchmal – wenn ich nicht gut genug auf meine Grenzen achte – zieht es mich auch mit hinunter. Dann habe ich das Gefühl, ich müsste viel mehr tun, viel mehr reden und schreiben, alle Informationen, von deren Bedeutung ich überzeugt bin, rundum verteilen – und es ist nie genug…

Und jetzt ist auf wundersame Weise etwas in mir geschehen, das mich ganz ruhig sein lässt. Ich habe mich wieder an etwas erinnert, was ich eigentlich schon lange weiß, aber in dieser verrückten Zeit unter den ganzen bestürzenden Ereignissen irgendwie verschüttet hatte. Nämlich, dass wir ganz fest vertrauen dürfen, dass jeder Mensch – dem Plan seiner Seele folgend – genau im passenden Moment genau den Menschen begegnet und die Informationen findet, die für den nächsten Schritt wichtig sind. Und damit ist plötzlich sehr klar, was zu tun ist, unbeirrt, stark, liebevoll, empathisch, selbst-fürsorglich, wach, naturverbunden und jeden Tag: bei mir sein. Klar und bestimmt, aber völlig unaufgeregt, meine persönlichen Überzeugungen vertreten. Verbunden im Leben sein: offen und wertschätzend für jeden Menschen, aber immer bei mir bleiben. Offen für alle Haltungen, aber immer meine Haltung wahren. Offen für alle Lebensvorstellungen, aber immer an den Visionen meines Herzens und meiner Seele daran bleiben – das heißt für mich jeden Tag wieder: an einer neuen, liebevollen Welt bauen.

Und dann geschieht ganz von allein etwas sehr Berührendes – mitunter zum Weinen schön, mitunter zum Weinen traurig – unsere Welt ordnet sich ganz neu. Vielleicht löst sich unsere biologische Familie scheinbar auf doch zur gleichen Zeit entstehen neue „Familien“ des Gleichklangs. Alte Muster, Haltungen, Gewohnheiten, Abläufe, Institutionen erscheinen immer verzerrter, unpassender, überholter, ja absurder und zur gleichen Zeit tauchen neue Ideen, Werkzeuge, Möglichkeiten auf. Ressourcenschonender, abwechslungsreicher, flexibler – merkwürdig, dass wir das nicht schon längst gesehen hatten… Sinnstiftendes entkoppelt sich Schritt für Schritt vom Materiellen, Geld wird wieder zum neutralen Zahlungs-/Tauschmittel. Wenn ich mich als lebendiger Teil des Lebens und der Erde begreife, erkenne ich automatisch, dass mir die Erde und ihre Schätze nicht gehören können, im Sinn von Besitz anhäufen und damit meinen persönlichen Wert steigern…

Damit beginnt unsere Entfaltung zu Hütern der Erde und des Lebens!

Das Monatsthema für April lautet: Grünkraft – die starke Kraft des neuen Frühlings!

Von Herz zu Herz Ursula

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER März 2021

Ihr Lieben alle!
Gestern habe ich auf der Suche nach einer bestimmten Geschichte alte Artikel von mir durchgeblättert. Dabei bin ich auf eine Geschichte vom Februar 2004 gestoßen, die ich euch einfach nicht vorenthalten kann!!

Die Überschrift lautet:

„Einige Gedanken zum Thema Masken im Alltag – SEIN ODER SCHEIN(EN), DAS IST DIE FRAGE“
Da war ich ganz schön verblüfft. Weiter heißt es:

„In früheren Zeiten gab es an den meisten Herrscherhäusern einen Hofnarren. Der Hofnarr hielt dem Fürsten, König oder Kaiser mit scheinbaren Späßen sehr direkt einen Spiegel vor die Nase und war damit oft sein wichtigster Ratgeber.“

Wo bitte sind unsere Hofnarren???

„Der König konnte sich ja nicht direkt mit seinen eigenen Problemen oder Fehlern auseinandersetzen, ohne sein Gesicht zu verlieren. Der König trug eine Königsmaske. Die heutigen Herrscher tragen Politiker-, Chef- oder High Society-Masken. Die heutigen Hofnarren treten im Fasching bei diversen Faschings-Sitzungen auf, während des restlichen Jahres eher im Cabaret.“

Tja, das mit dem Auftreten ist grad schwierig, ich weiß. Aber da ginge trotzdem mehr, liebe Kabarettisten – wir brauchen Euch!!!

„Hinter Masken verstecken – mir scheint, dass sich der weitaus größte Teil der Bevölkerung – das gewöhnliche Volk der Untertanen, die heutigen Staatsbürger- am wenigsten verändert hat. Heute wird man zwar nicht mehr körperlich gefoltert, aber Ungerechtigkeit und Machtmissbrauch gibt es immer noch. Und verbale oder emotionale Verletzungen tun nicht weniger weh als Schläge, Stiche oder Hiebe, sie hinterlassen nur andere, unsichtbare Wunden und Narben. Deshalb finden wir auch heute noch immer Gründe, unsere Gedanken und Gefühle, vor allem unsere Verletzlichkeiten, hinter allerhand Masken zu verstecken. Wir sind krampfhaft darum bemüht, das Gesicht zu wahren und niemanden hinter die Fassade blicken zu lassen“.

Na, dann haben wir ja gegenwärtig tatsächlich die super Lösung gefunden:

niemand muss weiterhin gute Miene zum bösen Spiel machen und den ganzen Tag verkrampft vor sich hinlächeln, keine muss sich in der Früh mit dem Makeup plagen und wenn mir nach dem Essen ein Schnittlauch zwischen den Zähnen steckt, sieht es auch niemand… Nur die Begründung ist – wie wir wissen – durchaus eine andere!

„Wir benützen unser Verhalten wie die Tarnkappe im Märchen, die den Träger unsichtbar und damit unangreifbar machen kann. Manchmal gelingen solche Tarnungen so perfekt, dass wir sogar selbst darauf hereinfallen und gar nicht mehr bewusst wahrnehmen, wann wir eine Rolle spielen und wann wir authentisch wir selbst sind.“

Puuh, das macht die Lage ziemlich knifflig. Wann ist es angebracht, die Masken fallen zu lassen und wann ist die Tarnkappe gerade überlebenswichtig? Ich fürchte, es gibt keine eindeutige Antwort, nur die jeweils eigene in der jeweils konkreten Situation.
Viele der heutigen Jugendlichen und Kinder haben Probleme, sich in ihrer sozialen Umgebung harmonisch einzufügen, weil sie sich nicht mehr verstellen möchten. Sie sagen offen, was sie denken und empfinden, erwarten das selbst-verständlich auch von den Erwachsenen – und halten damit der ganzen Gesellschaft einen Spiegel vor die Nase! Hat es nicht immer schon geheißen, Kinder und Narren sagen die Wahrheit? Es lebe die furchtlose, verantwortungs-bewusste, fürsorgliche, liebevolle, närrische Freiheit!
Dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen. Außer noch einmal:

es gibt in jeder Situation nur eine einzige eindeutige Entscheidungsgrundlage: das was mein/dein/unser liebendes Herz eindeutig sagt – und es kommt nicht darauf an, um welche Thematik es sich handelt. Es ist klug, sich als Entscheidungsgrundlage möglichst vielfältige Informationen aus allen möglichen Richtungen zu beschaffen. Die wichtigste Frage ist und bleibt aber: will ich selbst verantwortlich mein Leben gestalten und bin ich mir dessen bewusst, dass ich niemanden anderen für die Folgen meiner Entscheidungen verantwortlich machen kann? Sogar diese Entscheidung muss jeder wahrhaftig für sich selbst treffen.
Die derzeitige Lage bietet uns wahrlich ein reiches Übungsfeld – lasst uns die Chancen nutzen! Tun wir’s den Kindern und Narren gleich!

Von Herz zu Herz
Ursula

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER FEBRUAR 2021

Ihr Lieben Alle!

Das Monatsthema für diesen neuen Februar lautet: Zuversicht!

Ich versuche mein Wort-Gefühl sehr frei zu übersetzen, zu beschreiben, was der Begriff in mir für ein Gefühl erzeugt: ich sehe in jeder Situation, wohin ich weitergehen kann.
Vielleicht nicht im ersten Moment, nicht ganz spontan. Manchmal muss man das Navigationsgerät befragen (früher war das die Wanderkarte oder Landkarte). Ihr wisst schon, welches Navigationsgerät ich meine. Genau, mein unbetrügbares, unverführbares, nicht manipulierbares, von Liebe geleitetes HERZ.


Eine Schwester der Zuversicht ist die Hoffnung. Sie hofft inständig, dass sie den Weg finden kann, dass diesmal alles besser wird – aber ständig flüstert ihr der Verstand ins Ohr: „Das kann doch gar nicht sein, wenn alle (?) anderen das anders sehen! Wieso soll das jetzt auf einmal funktionieren? Und wieso soll denn ausgerechnet dein Herz recht haben und wissen, wie es geht?“ (Ihr seht also: der dunkle Bruder der Hoffnung ist der Zweifel)

Hat’s ja auch nicht! Also mein Herz meine ich, also recht, meine ich. Also zumindest nicht prinzipiell, nicht für die Anderen. Die müssen ihren eigenen Weg sehen und gehen. Mein Herz sagt nur mir, was für mich jetzt gerade richtig ist! Mit der Zeit werden wir immer vertrauter mit der neuen Perspektive: Ich nehme mit dem Herzen wahr, befrage meinen Verstand als geschätzten Ratgeber und spreche und handle dann aus meinem Herzen. Auf die Art und Weise entstehen innere Stärke und Freiheit. Die Zuversicht ist also eigentlich die kluge Tochter von Hoffnung und Zweifel.

Ich habe in den letzten Tagen einen Begriff entdeckt, der mir diesen Prozess gut beschreibt: Response Ability oder Responsability.

Sicher habt ihr alle schon einmal den Begriff Resilienz gehört – mittlerweile auch schon wieder ziemlich inflationär und undifferenziert in Verwendung. Resilienz kann man beschreiben mit: ich bin in der Lage, mit einer sehr schwierigen Situation so umzugehen, dass ich meine Souveränität nicht verliere und körperlich und seelisch unbeschadet daraus hervorgehe. Oft wird Resilienz mit Widerstandskraft beschrieben, das ist aber nicht ganz zutreffend. Im Widerstand kann leicht sein, dass ich feststecke, meine Kraft blockiert ist. Resilient im Sinn von souverän bleibe ich eher, wenn ich beweglich bin.

Responsability geht noch einen Schritt weiter. „Ich habe die Fähigkeit zu antworten“ bedeutet der Begriff. Da steckt für mich viel mehr Kraft drinnen als in der Resilienz. Viel mehr Aktivität. Die Möglichkeit, ganz individuell die bedrohliche Energie einer schwierigen Situation zum starken Antrieb für eine gute Lösung zu machen. Ich springe quasi in das Auto, das auf den Abgrund zurast und lenke es blitzschnell, intuitiv, auf ein weites Feld guter neuer Möglichkeiten. Das geht nur, wenn ich nicht auf meinen Verstand höre…

Sorgt gut für euch, bleibt klar in eurem Herzen. Trefft euch mit Menschen, die euch guttun. Wir haben nicht nur ein körperliches sondern auch ein soziales Immunsystem. Angst und Isolation wirken wie Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems. Das bedeutet, in diesem ganzen Wirrwarr von immer mehr Unterdrückung so vieler stärkender Kontakte und freudvoller Erlebnisse erzeugen wir zwangsläufig immer höhere Krankheitsanfälligkeit. Das ist ein Teufelskreis, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt – wodurch Angst, Mutlosigkeit und Verzweiflung schon wieder gefüttert werden!
Doch, es gibt einen Ausweg! Hört und seht euch alles an und glaubt nichts. Sammelt alle Eindrücke in eurem Herzen, bewegt sie dort, in eurem Herzen. Umhüllt sie mit Liebe, durchleuchtet sie mit Liebe, bis ihr aus Liebe eure eigene innere Wahrnehmung gefunden habt. Der bedingungslosen Liebe, die eine überirdische Liebe ist, ihr können wir immer vertrauen. Sie ist zumindest der einzige Maßstab, den ich anerkenne.

Von Herz zu Herz
Ursula

Ursula´s Pflanzengeschichten:

Newsletter Jänner 2021

Ihr Lieben!

Neubeginn! Das ist das Monatsthema, das wir für diesen Jänner gewählt haben.

Ja, es hat gerade ein neues Jahr begonnen.

Ansonsten hat man den Eindruck, dass mit ziemlicher Anstrengung daran weitergearbeitet wird, am Alten fest zu halten…

Ich möchte Euch trotzdem zu einem Neubeginn einladen, zu Eurem ganz persönlichen Neubeginn im Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln. Nützt die große Übung, in der wir uns gerade befinden als Euer ganz eigenes Planspiel. Alles, was uns präsentiert wird, ist eine Spielanordnung. Das ist ein brauchbarer Ansatz, um etwas mehr Abstand zu gewinnen und dadurch einen weiteren Überblick. Ich persönlich will mich nicht als Spielfigur herumschieben lassen, ich möchte als Mitspielerin aktiv sein, dann kann ich dem Spiel vielleicht auch überraschende Wendungen geben. Solange ich nicht weiß, dass ich eine Spielfigur bin, komm ich ja gar nicht auf die Idee.

Und lasst uns endgültig die überholten Denkrahmen verlassen! Das Leben erscheint vielleicht auf den ersten Blick wie ein Kampf zwischen Gut und Böse. Wenn wir tiefer und weiter blicken, dann lernen wir, Zusammenhänge zu erkennen, dann sehen wir irgendwann ganz plötzlich die unglaubliche Weisheit der Natur. Dann erkennen wir die Muster der Kooperation, der Weiterentwicklung in ständigen, dynamischen Prozessen der Anpassung aneinander und einer stabilen Balance unter den jeweils geltenden Bedingungen. Das Ziel ist immer Ordnung, aber eben nicht im Sinne eines aufgeräumten Zimmers oder feststehender Rangordnungen, sondern im Sinne von Kommunikation, Koordination von Aufgaben und Kooperation, um die nächsten, komplexeren Ziele zu erreichen.

Dann könnten wir plötzlich realisieren, dass auch die vordergründig „Bösen“ – von einer übergeordneten Perspektive aus betrachtet – Spielfiguren sind! Und dass ihr (eigennütziges) Tun – im Sinne des Lebens – eine (von ihnen natürlich nicht angestrebte) Beschleunigung der Menschheits-Entwicklung im Sinne der Menschlichkeit und Natur-Rückverbindung auslöst! Dass sie damit nebenbei und  unbeabsichtigt dem Leben dienen! Uups…

Auf dieselbe Art könnten wir auch erkennen, dass Viren und Bakterien nicht böse sind, dass Krankheiten keine Fehler (im Sinne einer Autopanne) sind, sondern der Versuch eines Organismus, Schieflagen/Fehler zu beheben. Und dass in letzter Konsequenz der Tod – genau wie die Geburt – zum Kreislauf des Lebendigen gehört und keinen Versicherungsfall darstellt!

Reite die Welle! Wirf Dein Herz in die Mitte des Flusses! Sei Dir Deiner selbst bewusst und hör auf dein Herz!

 

So, nun ganz etwas anderes.

Mit heutigem Datum – 11.1.2021 – ist unsere neue Homepage freigeschaltet! Wir freuen uns sehr und bitten Euch herzlich, einen Blick darauf zu werfen und uns Rückmeldungen zu geben, ob ihr euch zurechtfindet, ob alles funktioniert!

Wir beginnen gerade (noch zurückhaltend) mit Veranstaltungsplanungen. Gerne möchten wir spätestens im Mai das Potential unseres TEH-Gartens und der schönen Bühne im Stainzer Kulturgarten wieder nutzen! Wir freuen uns auch sehr über Vorschläge von Euch! Im nächsten Newsletter vielleicht mehr darüber…

Für heute genug.

Von Herz zu Herz

Ursula

WEIHNACHTEN 2020

Ihr Lieben!

Wie ich mich heute fühle,

ist gar nicht einfach zu beschreiben.

Still in mir, irgendwie wundersam, wartend.

Aufbruch zum Licht.

Ich gehe zum Licht und das Licht

kommt mir aus der Tiefe meines Herzens entgegen –

so fühlt es sich an.

Weihnachten.

Noch nie so ein Weihnachten wie heuer.

Zeit, die grauen Schleier zu lüften.

Auf mein Herz hören.

Da, und nur da ist Gewissheit.

Meine Gewissheit, meine Klarheit, mein Licht.

Ich leuchte, du leuchtest, wir leuchten.

Seht ihr die unzähligen Lichter in allen Farben?

Unzählige, liebevoll leuchtende Herzenslichter auf der ganzen Erde.

In solchem Licht bleibt nichts Dunkles verborgen.

Alle Welt wird es sehen.

Hell leuchten ist unsere wichtigste Aufgabe.

Alle Planeten bestärken uns, die Sonne und der Mond, unsere Milchstraße,

ja, das ganze Universum tanzt mit uns!

Könnt ihr diese Freude fühlen?

von Herz

zu Herz

Ursula

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER DEZEMBER 2020

Ihr Lieben!

Ich habe gerade über mich lachen müssen (kommt öfter vor, ich glaube es ist nicht beunruhigend…). Weil mir nämlich ein Vergleich in den Sinn gekommen ist. Da gab es angeblich so ein kleines gallisches Dorf, lauter liebenswerte Verrückte, die zwar in der beständigen Erwartung lebten, dass ihnen möglicherweise der Himmel auf den Kopf fallen könnte, aber dennoch einfach miteinander lebten, feierten und Zaubertränke brauten und genossen. Denn in schöner Regelmäßigkeit kamen diese lästigen Römer ihnen in die Quere. Schlauheit und Zaubertrank, gepaart mit Wachsamkeit und ungewöhnlichen Ideen und schon waren die Römer wieder in ihre Schranken gewiesen.
Da fallen einem doch allerlei Ähnlichkeiten auf, oder?
Eine erstklassige Beschreibung eines funktionierenden Immunsystems!
Unser „gallisches Dorf“ hat sich den Zeitumständen entsprechend ein wenig angepasst. Zum Beispiel haben wir wieder eine funktionierende Facebook-Seite! Und Mariella arbeitet seit Wochen/Monaten an der Fertigstellung der neuen Homepage, die geplanter weise am 7.1. online gehen soll – sehr professionell, ansprechend und übersichtlich! Es ist unglaublich viel Arbeit.
In unserer Partnerschaft mit Green Market gibt es auch erfreuliche Weiter-Entwicklungen. Es hat sich in den letzten Monaten herauskristallisiert, dass die IT-Kompetenz im Team von Green Market für uns besonders wertvoll ist, deshalb liegt in diesem Bereich mittlerweile ein deutlicher Schwerpunkt unserer Netzwerkbeziehung. Green Market ist mittlerweile mit einem Online Shop auch ein gemeinschaftlicher, „grüner“, digitaler Marktplatz! Auch über die Online Shops von Lukashof und Naturquelle könnt ihr einige unserer Produkte bestellen. Wir selbst haben so gute Erfahrungen mit den Möglichkeiten der telefonischen oder Mail-Beratung zu Bestellungen, dass wir das gerne so beibehalten möchten.
Ganz große Freude bereitet uns unser jüngstes Baby: 13 wunderbare und allesamt bio-zertifizierte Teemischungen! In den nächsten Tagen treffen die Etiketten ein und dann könnt ihr sie schon bekommen. Der Kräuterweiberladen hat übrigens zu den gewohnten Zeiten geöffnet – es fühlt sich überhaupt sehr gewohnt an bei uns – ein kleines gallisches Dorf eben…
Dieser Brief war wieder einmal mehr eine Berichterstattung zwischendurch, das tut auch gut. Ich möchte Euch aber doch auf das Thema des Monats hinweisen: „Aufbruch zum Licht“.
Damit ist in erster Linie das innere Licht gemeint, das wir nur in uns selbst und in der Stille finden können. Insofern sind die äußeren Umstände gar nicht so schlecht. Ich wünsche uns jedenfalls von Herzen, dass es uns in dem ganzen äußeren Chaos und Wahnsinn so oft wie möglich gelingt, dieses beständig leuchtende innere Licht zu finden und zu hüten und uns in seinem Leuchten und seiner wohltuenden Wärme geborgen zu fühlen. Bleiben wir im Vertrauen, vertrauen wir vor allem unserer inneren Stimme. Wir lassen uns durch nichts und niemanden an unserer Eigen-Kompetenz irre machen. Einzig wir selbst können fühlen, was in einer konkreten Situation für uns und unsere Kinder passend ist! Niemand kann uns zu etwas zwingen, wenn in uns Alles ganz laut NEIN schreit! Holt euch Informationen von allen Seiten, tauscht euch aus, schließt euch zusammen und vergesst niemals: wir sind alle Kinder dieser Erde und mit ihr und untereinander „Verbunden fürs Leben“!
Von Herz zu Herz
Ursula

PS.: ich glaube, heuer wird es auch einen Weihnachts- und einen Neujahrsbrief geben 🙂

 

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER NOVEMBER 2020

Ihr Lieben!

Die Weltlage erscheint mir immer mehr wie November-Nebel – äußerst undurchsichtig! Keine eindeutigen Richtungen oder Tendenzen erkennbar. Es wird nur in mancherlei Hinsicht immer enger. Das Gefühl erinnert mich an die letzte Phase einer Geburt. Die Presswehen kommen in immer kürzeren Abständen – das könnte bedeuten, dass die Geburt bald bevorsteht. Es ist nur nicht klar, bin ich die Mutter oder das Kind oder die Hebamme – und wer oder was will da geboren werden?

In den Wehen-Pausen gibt es strahlende Momente tiefer Freude und Verbundenheit, lichtdurchflutet und friedlich. Wir erleben das Entstehen neuer liebevoller und kreativer Netzwerke. Mit unfassbarer Geschwindigkeit. Wer weiß, vielleicht ist eine stark naturverbundene, achtsame, bewusste Mitmenschlichkeit das Baby, das da gerade geboren wird. Eine grundsätzliche Haltung von Wertschätzung der individuellen Kompetenzen jedes Menschen. Das Einüben ganzheitlicher Wahrnehmung von Zusammenhängen. Menschen, die sich mutig und vertrauensvoll auf eine tiefe Sinnsuche einlassen. Die ihren Verstand als gutes Werkzeug schätzen, aber lernen, mit dem Herzen zu fühlen, zu sehen, zu hören, zu sprechen und zu berühren.

Ziemlich genau vor einem Jahr ist die Idee mit unseren Monatsthemen aufgetaucht. Für jeden Monat des Jahres 2020 haben wir diese Themen formuliert. Wir konnten eigentlich nicht wissen, was dieses Jahr mit sich bringen würde – und doch beschreiben und begleiten sie, was wir erleben.

Für den November lautet das Thema: „Innere Schätze finden“.

Das war vielleicht noch nie so bedeutsam wie jetzt. Einerseits bleibt uns bei immer weitergreifenden Einschränkungen gar nicht sehr viel anderes übrig. Andererseits müssen wir uns nach innen wenden und unsere inneren Schätze suchen, um in der ganzen äußeren Verrücktheit nicht jeden Halt zu verlieren. So gesehen erleben wir eine einmalige und großartige Gelegenheit, uns zu uns selbst zu befreien.

„Verbunden fürs Leben“, die gemeinsame Bewegung, die auf diesem Weg vor jetzt 6 Wochen aufgetaucht ist, hat sich mit großer Dynamik entwickelt. Die ersten 5000 Stück der Visitenkarten und Begleitschreiben sind gedruckt, die Ansteckbuttons bekommen wir nächste Woche. Bitte meldet Euch, wenn Ihr noch etwas braucht oder wissen möchtet. In persönlichen Gesprächen können wir einander ermutigen und stärken, uns miteinander in ständig entstehenden Gruppen und Netzwerken ganz analog verbinden und damit zu einer starken Kraft der Veränderung werden. Widerstand ist manchmal wichtig, um untragbare Entwicklungen aufzuhalten. Die grundlegenden Veränderungen werden wir aber eher schaffen, wenn wir innerlich wegtauchen und unbeirrt, klar und kraftvoll ohne viel Aufhebens in andere Richtungen aufbrechen. Die Natur ist unsere beste und wichtigste Lehrmeisterin.

In diesem Sinn: lasst uns unfassbar ansteckende Superspreader sein, die eine unaufhaltsame Pandemie der Verbundenheit in der Vielfalt antreiben!

Von Herz zu Herz!

Ursula     

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER OKTOBER 2020

Ihr Lieben alle!

Ich möchte an dieser Stelle jetzt als erstes Danke sagen, für alle, die mit unglaublichem Engagement dazu beigetragen haben, dass unser erster Kongress am 13.9.2020 so ein wunderbares Ereignis wurde!
In weniger lustigen Momenten rufe ich mir seither das starke Gefühl der Verbundenheit an diesem Sonntag wieder in Erinnerung – das tut richtig gut!
Und alle, die dabei waren, freuen ich schon auf den zweiten Teil der Trilogie am 12.9.2021: “Gut für uns, gut für die Erde, gut für mich“!
Der Start in den Herbst ist mittlerweile– vor allem im Bildungszentrum – wieder ein wenig komplizierter geworden, keiner weiß, was auf uns zu kommt. Manches ist dadurch etwas ausgebremst – aber wir lassen uns möglichst wenig beeindrucken.
Als Antwort auf manche Widrigkeiten des Alltags rücken uns dann immer wieder Pflanzen ins Bewusstsein, so wie letztes Mal der Rosmarin, der sich mittlerweile noch mit Sanddorn und Esche zu einem starken Trio verbunden hat – kommt einfach in den Kräuterweiberladen, dort erzählen wir gerne mehr darüber. Dieses Mal will ich Euch die Ringelblume vorstellen. Das hat auch Bezug zu Folgendem:

„VERBUNDEN FÜRS LEBEN“

Während und durch die Erfahrungen des Jahres 2020 ist in vielen Menschen ein starkes Bedürfnis entstanden, für die Erde, für das Leben, für ein menschenwürdiges Leben aufzustehen. Das kann man auf verschiedene Arten tun: demonstrieren, Videos aufzeichnen, Bücher schreiben – viele Menschen tun das schon, danke dafür!
Ein paar Leute in Stainz haben sich dazu entschlossen, einen weiteren, leiseren aber starken Weg zu starten. Wir möchten das Licht, das in der Natur und in uns allen wohnt, auf die Reise schicken. Von einem Menschen direkt und persönlich zum nächsten. Weil nichts so hell leuchtet, wie ein liebevolles Lächeln. Und damit wollen wir jenseits von Polarisierung, Angst und Unverständnis auf einer neutralen Ebene einen liebevollen Aktionsraum öffnen. In der persönlichen Begegnung mit Menschen, denen wir im Gespräch und begleitet von einer kleinen Karte ein Lächeln und ein bisschen Zeit schenken! Menschen, die sich über ein geschenktes Lächeln und ein gutes Gespräch freuen und sich deshalb in ihrem Alltag angenommen und damit wohler fühlen, haben weniger Angst. Vielleicht bekommen sie dadurch sogar Lust, ein Lächeln weiter zu schenken! Dieses Tun ist frei von Bewertung. Es gibt kein formuliertes Ziel. Eine tanzende Menschenlichterkette ohne Ende, wie das Salz in der Suppe oder die Hefe im Teig – achtsam und stark.
Im ersten Schritt haben wir uns entschlossen, diese Plattform in Form einer WhatsApp Gruppe möglichst einfach zu organisieren. Diese WhatsApp Gruppe dient der Absprache und Organisation, dem Erfahrungsaustausch über das neue Werkzeug und der Planung von Aktivitäten.

Meldet Euch, wenn Ihr mehr darüber wissen wollt. Wer der WhatsApp Gruppe beitreten möchte schreibt bitte ein Mail an:
backoffice@lebenswerkstaetten-stainz.at

Für heute sag ich:
Von Herz zu Herz
Ursula

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER SEPTEMBER 2020

Ihr Lieben alle!

Ich glaube, dass ich noch nie in meinem Leben eine Zeit vergleichbarer Qualität erlebt habe. Zusammenbruch und Aufbruch sind auf eine sehr merkwürdige Art miteinander verbunden. Besonders bemerkenswert finde ich die Beobachtung – bei mir selbst und bei vielen anderen Menschen, mit denen ich mich austausche, dass es zwei vorherrschende Gefühle sind, die auf beide Aspekte zutreffen. Entweder wir empfinden Angst, oder zumindest so ein indifferent mulmiges Gefühl, sowohl vor den verschiedenen Zusammenbrüchen als auch vor dem Aufbruch in etwas Unbekanntes Neues. Oder wir sind erfüllt von unbändiger Freude und Erleichterung, manchmal an Euphorie grenzend, dass endlich etwas weitergeht, dass endlich die alten, lieblosen, menschen- und natur-unwürdigen Auswüchse verirrter Konzepte zusammenbrechen und an ihre Stelle neue Formen des Zusammenlebens und gemeinsam Wirtschaftens treten können. Und beide Gefühle sind auf eigenartige Weise gleichzeitig da, bei Manchen mit eindeutigeren Tendenzen in eine der beiden Richtungen, bei wahrscheinlich den Meisten je nach momentaner Stimmungslage und Situation hin und her hüpfend wie bei der ehemaligen Kindersendung 1,2 oder 3: ob du richtig stehst, siehst du, wenn das Licht angeht…
Wir werden also schon wieder an die Zahl drei erinnert, die allen Wandlungsprozessen zu Grunde liegt. Und wieder ist der dritte Weg, dieser Moment, den wir gerade erleben, dieser Zeitraum des Alles oder Nichts, der Schlüssel für die Möglichkeiten unseren ganz eigenen Weg in diesem Prozess zu finden. Nämlich nicht – so wie wir es lange, lange Zeit gewöhnt waren – persönliche Entscheidungen für lange Zeiträume, möglicherweise für ein ganzes Menschenleben zu treffen, sondern in jedem einzelnen Moment ganz konkret für den nächsten passenden Schritt – für mich ganz konkret, in meiner ganz konkreten persönlichen Situation. Verbunden mit dem Leben, mit der Natur. Geborgen in ihrer unergründlichen Weisheit. Dann tanzen wir mit dem Leben.
Wie immer in solchen besonderen Lebensmomenten tauchen scheinbar zufällig Pflanzen auf, die uns dabei besonders gut begleiten können. Ich werde über den Rosmarin weiter unten erzählen…

Jetzt gibt es noch die wichtigsten Neuigkeiten und Termine:
Ab 1.9.2020 gelten für den Kräuterweiberladen neue Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 8-12 Uhr, Freitag 8-18 Uhr durchgehend und Samstag 9-13 Uhr. Damit haben wir wieder 30 Stunden pro Woche für Euch geöffnet, nur anders verteilt als vor dem Lockdown! Sollten diese Möglichkeiten für irgendjemanden gar nicht passen finden wir bestimmt eine gute individuelle Lösung!

G`sund und bewegt in Stainz:
Am 12.9.2020, von 9-18 Uhr sind wir sowohl im Kräuterweiberladen und davor, als auch mit einem Infostand in der Hofer Mühle für Euch da!

Kongress:
Noch einmal zur dringenden Erinnerung: am 13.9.2020, von 9:30 bis 18 Uhr findet unser erster Kongress in der Hofer Mühle in Stainz statt (siehe Plakat!).
Da wir die Teilnehmerzahl beschränken müssen, bitten wir alle, die kommen möchten, sich möglichst in den nächsten Tagen (am besten per Mail, aber gern auch telefonisch oder im Kräuterweiberladen) anzumelden!

Kunsthandwerksmarkt:
Zu guter Letzt findet noch der wunderbare Kunsthandwerksmarkt mit BIO-Fest auf dem Hauptplatz in Stainz statt: 26./27.9. jeweils von 10-18 Uhr.
Sollte sich diesbezüglich noch etwas ändern (weiß man grad nie), werden wir Euch informieren!

So, für heute genug, bis zum nächsten Mal!
Von Herz zu Herz Ursula

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER JULI/AUGUST 2020

Ihr Lieben!
Aus einem ereignisreichen, buchstäblich merkwürdigen Frühling ist mittlerweile so richtig Sommer geworden.
Wir Lebenswerkstättler sind sehr dankbar für die Umstände, vor allem aber für unser achtsames Miteinander und tatkräftiges Arbeiten, womit wir uns gut durch und in dieser Zeit entwickelt haben.
Es sind neue Werkzeuge entstanden wie die kurzen Videos mit gesundheitserregenden Gedanken von den Kräuterweibern.
Jetzt seht Ihr sie nicht mehr so oft auf Facebook bzw. Instagram, aber vom 18.3. bis 18.5. waren wir jeden Tag mit einem Denkanstoß bei Euch!
Ihr wisst, dass ich sehr gerne Pflanzengeschichten erzähle – gibt es doch auch mit jedem neuen Newsletter eine neue schriftliche Geschichte. Ich hatte glaube ich auch noch nie so intensiv wie jetzt das Gefühl, von den Pflanzen stark und liebevoll durch das Leben begleitet zu werden.
Aus irgendeinem Grund bin ich sehr spontan auf die Idee gekommen, die Geschichten nicht nur auf zu schreiben, sondern in einem kurzen Video zu erzählen!
Und bin ganz verblüfft darüber, wie viel Freude mir das macht und noch viel mehr, wie gerne diese Videos offenbar gesehen werden.
Also gibt es ab jetzt regelmäßig Pflanzengeschichten-Videos, und zwar in unserem eigenen YouTube-Kanal!
Das hätte ich mir Anfang des Jahres noch nicht träumen lassen!
Der TEH-Garten ist Dank Michaelas liebevoller Pflege wunderschön und sehr einladend – auch er ist ein wunderbares Werkzeug. Kräuterführungen und kurze Workshops sind dadurch sogar ganz spontan möglich! Man kann ihn aber jederzeit auch einfach alleine besuchen, die Pflanzen betrachten oder auf der Bank unter dem Holunder die Seele baumeln lassen!
Weil Juli und August irgendwie Ausnahmemonate sind – keine Schule, kaum Seminare, viele auf Urlaub – müssen wir schon ein bisschen weiter in den Herbst vorausdenken.
Und ich freue mich sehr, um nicht zu sagen ich bin stolz darauf, Euch zu einer besonderen Premiere einladen zu können:
Am 13.9.2020 veranstalten wir in der Hofer-Mühle in Stainz unseren ersten Kongress mit dem Titel „Gut für mich – gut für uns – gut für die Erde“!
Geplant ist das Ereignis als jährliche Trilogie, heuer beginnend mit dem Schwerpunkt „gut für mich“, aber natürlich gehören alle Aspekte zusammen. Nähere Informationen über den genauen Ablauf, die Anmeldungsmodalitäten und vor allem die verschiedenen feinen Referenten bekommt ihr rechtzeitig!
Nun möchte ich euch allen von Herzen einen Sommer wünschen, der der Seele und dem Geist und dem Körper guttut. Genießt die Entschleunigung, Sonne, Wasser (ich freu mich am meisten über die Gartendusche und das Salzwasser-Fass!), frische Beeren und anderes Obst und Gemüse, die Musik der Vögel, Bienen und Grillen, den kühlen Schatten im Wald, das sanfte Streicheln des Windes – kurzum die ganze Schönheit und Kraft der Natur!
Lasst uns Energie tanken für den Herbst, damit wir nur so strotzen von Kraft und guten Ideen und starkem Handeln für die nächsten Schritte des Lebens!
Von Herz zu Herz
Ursula

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER JUNI 2020

Aufblühen heißt unser Monatsthema für den Juni.
Und eigentlich waren damit nicht in erster Linie die Blumen gemeint.
Rosen, Pfingstrosen und Co müssen das aber so verstanden haben.
So prächtig und überschwänglich blühend habe ich sie vielleicht noch gar nie gesehen. Die Vögel singen bis weit nach Sonnenuntergang, die Grillen zupfen ihre Saiteninstrumente fast die ganze Nacht – ein Fest des blühenden Lebens. Reagiert die Natur auf etwas, das die meisten Menschen vor lauter Stress noch nicht wahrnehmen, gibt es so etwas wie eine leise Ahnung der genesenden Erde? Ein sehr feines, zartes Klingen. Wenn ich ganz still bin, ist es da…
In der Pflanzenwelt bedeutet Aufblühen, dass alles, worauf die Pflanze ihre ganze vorbereitende Kraft gerichtet hat, zu duften und zu leuchten beginnt. Das Wesentliche tritt in Erscheinung.
In der Menschenwelt könnte Aufblühen das gleiche bedeuten. Alles, worauf ein Mensch lange Zeit – oft sein ganzes bisheriges Leben – seine ganze Kraft gerichtet hat, beginnt irgendwann Gestalt anzunehmen, zu leuchten. Wesentliches tritt in Erscheinung, ein Mensch erlebt die Blüte seines Lebens, die unverwechselbare Schönheit seines Wesens wird erkennbar.
Es mag Euch anachronistisch oder unpassend erscheinen, gerade jetzt vom Aufblühen zu sprechen. Aber vielleicht ist es gerade jetzt besonders passend, das ganz eigene, unverwechselbare Potential in uns zum Blühen zu bringen, weil die Routine eines gewohnten, gleichförmigen Alltags uns nicht so sehr im Griff hat? Weil vielleicht nicht ganz so viele Sinneseindrücke den Blick auf unsere inneren Bilder verstellen? Weil vielleicht nicht ganz so viel äußerer Lärm uns die inneren Töne überhören lässt?
Wer weiß? Vielleicht könnt Ihr es auch fühlen, das zarte Klingen…
Von Herz zu Herz
Ursula

Ursula´s Pflanzengeschichten: 

NEWSLETTER MAI 2020

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER APRIL 2020

Ihr Lieben!

Ich war schon im Februar sehr davon fasziniert,
wie stark unser Monatsthema „Aufräumen und Neuordnen“
von sehr vielen Menschen auf vielen Ebenen
ernsthaft in die Tat umgesetzt wurde.
Das Thema für den März – ihr erinnert euch –
lautete „Aufbrechen“!
So einen gewaltigen kollektiven Aufbruch
hätte sich wohl niemand träumen lassen!
Verkrustete Strukturen und verschüttete Ängste brechen auf,
Ängste vor altem Unbewußten, vor neuem Unbekannten –
keiner weiß, wohin die Reise geht.
Wir sind von Tag zu Tag unterwegs.
Es ist unmöglich, konkrete Pläne für die Zukunft zu machen.
Wir sind zwangsläufig gegenwärtig
Manche glauben noch immer, „danach“ wieder in die gewohnten
Tretmühlen zurückkehren zu müssen oder zu sollen.
Aber, ganz ehrlich, eigentlich spüren wir, dass nach so einer
Erfahrung kein Zurück möglich sein kann.
Aber was dann?

In mir entsteht bei diesen Gedanken so etwas
wie ein sich ständig bewegendes, pulsierendes Bild.
Wie atmendes Plasma in Pastellfarben.

Einmal entsteht an einer Stelle eine Verdichtung –
ein Traumbild von friedlichem, fröhlichen Leben in Gemeinschaft.
Dann kann es geschehen, dass an einer anderen Stelle
das Albtraumbild einer roboterisierten
automatisierten und unbewußten Gesellschaft auftaucht –
grau und gruselig und eigentlich tot.
Meistens aber tauchen Bilder einer
aufatmenden Natur auf.
Überhaupt ist mir als sängen die Vögel ihre
Liebeslieder mit nie dagewesener Hingabe.
Die Brennnesseln, der Löwenzahn, die Gänseblümchen,
der Sauerampfer, die duftenden Veilchen –
alle reden mit mir.
Sie nähren mich, sie stärken mich, sie lassen mich wachsen.
Das Thema im April ist „Wachstum“…
Von Herz zu Herz
Ursula

Ursula´s Pflanzengeschichten:

CORONA NEWSLETTER MÄRZ 2020

Ihr Lieben!

Aussergewöhnliches erleben wir gerade.
Ich glaube, dass es unter diesen Bedingungen kaum mehr möglich ist,
seinen innersten Gefühlen nicht zu begegnen.
Und die Bandbreite dieser Gefühle ist so groß,
dass es eine ganz schöne Herausforderung ist,
nicht dauerhaft aus der eigenen Mitte zu kippen.

Ich fühle mich zutiefst glücklich und dankbar für die liebevolle Kreativität,
die in verschiedensten Zusammenhängen auftaucht.
Ob das die Balkonsänger und Musiker in Italien sind oder
die Schüler in Wien, die einen Zustelldienst organisieren wollen –
es geschieht so viel Wunderbares, dass man nicht alles aufzählen kann.

Ich fühle mich zutiefst schrecklich, wenn ich an die Menschen in den Krankenhäusern denke – Verzweiflung und Überlastung.
Oder an die Menschen, die mit der Situation der Isolierung
nur schwer zurechtkommen, weil ihre Ängste sie wie wilde Tiere überfallen.

Wir brauchen jetzt zu allererst ein starkes liebevolles Herz,
einen wachen, klaren Verstand,
einen gut versorgten lebendigen Körper
einen entspannten Geist
und eine tragfähige Verbindung zu unseren persönlichen
spirituellen Kraftquellen.

Ein paar Gedanken noch zu Viren im Allgemeinen.
Viren sind im engeren Sinn nicht eigentlich lebendig –
sie besitzen keinen eigenständigen reproduktiven Stoffwechsel.
Das bedeutet, sie brauchen immer eine lebendige Zelle eines anderen Organismus, um sich vermehren zu können.
Sie sind also – auf sehr subtiler, nicht sichtbarer Ebene – Parasiten.
Es gibt ein bekanntes und wunderbar passendes Bild dafür:
Vampir.
Ein Vampir saugt am liebsten unser Blut.
Blut bedeutet Lebenskraft.
Was wir selten bedenken: damit ein Vampir sich meiner Lebenskraft
bedienen kann, muss ich ihm die Möglichkeit dazu geben.
Viren lieben Stress und hassen Vitamin C, Antioxidantien und andere bioaktive Substanzen.
Ganz besonders hassen Viren/Vampire Knoblauch!
Dieses eigenartige Virus
ist deshalb ein wunderbarer Lehrer.
Nutzen wir den verordneten Rückzug, um unsere persönlichen
Energielecks und unsere persönlichen Vampire zu entdecken.
Auch Gedanken und Haltungen können solche Vampire sein!

Wir sind Menschen, das bedeutet, wir können uns bewusst mit herausfordernden Situationen und Veränderungen auseinandersetzen.
Und wir können Absaugen von Lebenskraft bewusst ablehnen.
Was es dafür braucht, ist die Klarheit des eigenen Raums.
Wir können auch bewusst unsere Kraft zur Verfügung stellen,
müssen dazu aber bewusst und regelmäßig „nachtanken“.

Kinder und Kranke brauchen unsere Begleitung.
Indem wir einen herzerwärmten liebevollen Raum der Geborgenheit schaffen.
Das erfordert nicht zwingend unsere körperliche Anwesenheit.

Wir bewegen uns in ein neues Miteinander.
Ein Virus legt das System lahm und schafft damit Raum.
Lasst uns diesen Raum mit liebevollen Gedanken füllen!
Lasst uns Gesundheitserreger sein!

Von Herz zu Herz
Ursula


PS: über die ganz aktuellen Entwicklungen in Bezug auf den Kräuterweiber-Laden und das Bildungs- und Therapie-Zentrum schaut bitte auf die Homepage/Facebook/Instagram. Wir werden uns bemühen, dort tagesaktuelle Informationen für Euch bereit zu stellen!
Ganz bestimmt finden wir Wege, damit Ihr benötigte gesundheitsfördernde Produkte erhalten könnt!

 

 

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER MÄRZ 2020

Ihr Lieben!

Aussergewöhnliches erleben wir gerade.
Ich glaube, dass es unter diesen Bedingungen kaum mehr möglich ist,
seinen innersten Gefühlen nicht zu begegnen.
Und die Bandbreite dieser Gefühle ist so groß,
dass es eine ganz schöne Herausforderung ist,
nicht dauerhaft aus der eigenen Mitte zu kippen.

Ich fühle mich zutiefst glücklich und dankbar für die liebevolle Kreativität,
die in verschiedensten Zusammenhängen auftaucht.
Ob das die Balkonsänger und Musiker in Italien sind oder
die Schüler in Wien, die einen Zustelldienst organisieren wollen –
es geschieht so viel Wunderbares, dass man nicht alles aufzählen kann.

Ich fühle mich zutiefst schrecklich, wenn ich an die Menschen in den Krankenhäusern denke – Verzweiflung und Überlastung.
Oder an die Menschen, die mit der Situation der Isolierung
nur schwer zurechtkommen, weil ihre Ängste sie wie wilde Tiere überfallen.

Wir brauchen jetzt zu allererst ein starkes liebevolles Herz,
einen wachen, klaren Verstand,
einen gut versorgten lebendigen Körper
einen entspannten Geist
und eine tragfähige Verbindung zu unseren persönlichen
spirituellen Kraftquellen.

Ein paar Gedanken noch zu Viren im Allgemeinen.
Viren sind im engeren Sinn nicht eigentlich lebendig –
sie besitzen keinen eigenständigen reproduktiven Stoffwechsel.
Das bedeutet, sie brauchen immer eine lebendige Zelle eines anderen Organismus, um sich vermehren zu können.
Sie sind also – auf sehr subtiler, nicht sichtbarer Ebene – Parasiten.
Es gibt ein bekanntes und wunderbar passendes Bild dafür:
Vampir.
Ein Vampir saugt am liebsten unser Blut.
Blut bedeutet Lebenskraft.
Was wir selten bedenken: damit ein Vampir sich meiner Lebenskraft
bedienen kann, muss ich ihm die Möglichkeit dazu geben.
Viren lieben Stress und hassen Vitamin C, Antioxidantien und andere bioaktive Substanzen.
Ganz besonders hassen Viren/Vampire Knoblauch!
Dieses eigenartige Virus
ist deshalb ein wunderbarer Lehrer.
Nutzen wir den verordneten Rückzug, um unsere persönlichen
Energielecks und unsere persönlichen Vampire zu entdecken.
Auch Gedanken und Haltungen können solche Vampire sein!

Wir sind Menschen, das bedeutet, wir können uns bewusst mit herausfordernden Situationen und Veränderungen auseinandersetzen.
Und wir können Absaugen von Lebenskraft bewusst ablehnen.
Was es dafür braucht, ist die Klarheit des eigenen Raums.
Wir können auch bewusst unsere Kraft zur Verfügung stellen,
müssen dazu aber bewusst und regelmäßig „nachtanken“.

Kinder und Kranke brauchen unsere Begleitung.
Indem wir einen herzerwärmten liebevollen Raum der Geborgenheit schaffen.
Das erfordert nicht zwingend unsere körperliche Anwesenheit.

Wir bewegen uns in ein neues Miteinander.
Ein Virus legt das System lahm und schafft damit Raum.
Lasst uns diesen Raum mit liebevollen Gedanken füllen!
Lasst uns Gesundheitserreger sein!

Von Herz zu Herz
Ursula


PS: über die ganz aktuellen Entwicklungen in Bezug auf den Kräuterweiber-Laden und das Bildungs- und Therapie-Zentrum schaut bitte auf die Homepage/Facebook/Instagram. Wir werden uns bemühen, dort tagesaktuelle Informationen für Euch bereit zu stellen!
Ganz bestimmt finden wir Wege, damit Ihr benötigte gesundheitsfördernde Produkte erhalten könnt!

 

 

 

 

 

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER FEBRUAR

Ihr Lieben!

Noch ein Brief jetzt im Februar –
wir möchten wieder in den gewohnten Takt kommen!

Wir sind ganz begeistert,
wie das Konzept unserer Monatsthemen
immer umfassendere Kreise zieht.
Die Koordination von Aktivitäten im Kräuterweiberladen
und Vorträgen, Seminaren und Workshops
funktioniert so gut wie noch nie
und macht richtig Spaß!
Ihr könnt schon gespannt sein
auf das „Aufbrechen“ im März!

Jetzt haben wir gerade noch Februar
und tun noch ein bisschen Aufräumen und Neuordnen.
Am Mittwoch – recht passend zum Aschermittwoch –
hättet ihr noch die Gelegenheit, sich in das
Aufräumen und Neuordnen mit Kräuterkraft zu vertiefen!!

Übrigens haben wir Anfang Februar unseren dritten
TEH-Praktiker-Lehrgang mit dem WIFI Burgenland gestartet!

Ganz besonders möchte ich Euch auch einladen,
am Gründonnerstag den Saisonstart
in unserem TEH – Garten mit uns zu feiern:
mit Neunkräutersuppe, Aufstrichen und Gartenführung.
Eine hübsche Einladung werden wir in den
nächsten Tagen fabrizieren!
Ich persönlich würde mich auch sehr freuen,
wenn es an diesem Tag einen unkomplizierten
Samen- und Pflanzerl-Markt im Gartenhof gibt!!!
Alle die dazu Lust und Zeit haben:
lasst es uns wissen (wegen nötiger Tische)
und kommt mit Euren Schätzen!

Von Herz zu Herz
Ursula

Ursula´s Pflanzengeschichten:

NEWSLETTER JÄNNER 2020

Ihr Lieben!

Es ist sowas von Zeit für einen neuen Newsletter…
wenn sie aber auch so schnell vergeht – die Zeit –
und so berstend vollgefüllt ist mit Leben!

Vorgestern hatte ich heuer zum ersten Mal
so richtig deutlich das Gefühl, dass das Licht wieder kommt.
Sonnenschein hat jetzt den jungfräulichen Farbklang,
den es immer nur im Jänner geben kann.
Wie ein weißes, unbeschriebenes Blatt Papier.
Aufregend und verlockend und ein bisschen beängstigend.
Wir möchten das schöne neue Blatt ja nicht verschandeln!

Ich habe einen Vorschlag: nimm ein Blatt Papier.
Mach an einer Stelle des Blattes einen Punkt.
Ob der Punkt in der Mitte, oder in einer der Ecken liegt,
oder irgendwo dazwischen – ganz egal.
Zuerst ein Punkt – das ist jetzt Dein Ausgangspunkt.
Und von dort aus beginnst Du Deine Kreise zu ziehen,
jeden Tag dorthin, wohin Dich Dein Herz lenkt.
In den buntesten Farben oder Deiner einen Lieblingsfarbe,
geradlinig oder in den wildesten Schnörkeln –
lass Dich ein auf dieses aufregende, helle, leuchtende
neue Jahr Deines Lebens.

Eigentlich ist das ganz echt eine lustige Idee.
Hat jemand Lust, mitzumachen?
Tagebild statt Tagebuch?
Und im Jänner 2021 machen wir eine Vernissage?

Viele Menschen fühlen ein sehr starkes Gefühl von Aufbruch.
Aufbruch, Umbruch, viel Neues kommt auf uns zu.
Voriges Jahr standen oft die persönlichen Hindernisse noch sehr
prominent im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit.
Jetzt empfinde ich es anders.
Hindernisse – zum Beispiel in Form alter Denkmuster –
sind noch da, aber sie hindern uns nicht mehr
an der Entwicklung von Neuem,
sie lenken vielmehr unseren Weg dorthin.
Das finde ich doch sehr bemerkenswert!

Von Herz zu Herz
Ursula

PS.:

Ausnahmsweise möchte ich diesmal an den – recht poetisch geratenen – ersten Teil meines Briefes noch einen zweiten dranhängen.
Letztes Mal habe ich schon berichtet, dass wir im Kräuterweiberladen in neuer Regelmäßigkeit für jeden Monat ein Thema auswählen und gestalten.
Irgendwie hat sich daraus ein wunderschöner Themenkreis für den gesamten Jahreskreis 2020 ergeben, der mit den Rhythmen der Natur mitgeht.
Ich möchte Euch diese Jahresthemen jetzt schon vorstellen. Und damit auch eine Einladung aussprechen. Wenn nämlich jemand von Euch zu einem der Themen oder auch mehreren eine brennende Idee für eine Veranstaltung fühlen sollte (Seminar, Workshop, Vortrag, Konzert, Lesung,…) – wir freuen uns auf Eure Ideen! Im Veranstaltungskalender findet ihr schon Anregungen!

Jetzt die Themen:

Jänner: Frauengesundheit
Februar: Aufräumen und Neuordnen
März: Aufbrechen
April: Wachstum
Mai: Energie aufnehmen
Juni: Aufblühen
Juli: Befruchten
August: Reifen
September: Ernten
Oktober: Vorräte anlegen
November: Innere Schätze entdecken
Dezember: Aufbruch zum Licht

Und zu guter Letzt noch:

SAVE THE DATE:
5.6.2020 JAHRESFEST LEBENSWERKSTÄTTEN

Haltet oder macht Euch den Tag so gut wie geht frei – das wird ein bunter, fröhlicher, lebenslustiger Feier-Tag, ein rauschendes Fest! Mit Musik und Tanz, mit Märchen und Ausprobieren, mit besonderen kulinarischen Genüssen – auch aus unserem Kräutergarten!